Museum Festung Dresden nach Flut wieder offen

Die Mauer ist Teil des Befestigungssystems / Foto: Wikipedia/Dr. Meierhofer/CC BY-SA 3.0
Die Mauer ist Teil des Befestigungssystems / Foto: Wikipedia/Dr. Meierhofer/CC BY-SA 3.0

3,5 Monate nach der verheerenden Elbeflut hat das Museum Festung Dresden wieder zeitweise geöffnet. Die Kasematten unter der Brühlschen Terrasse waren zwar durch Fluttore geschützt, diese wurden durch das Jahrhunderthochwasser überspült. Die Festungsräume standen daraufhin bis zu fünf Meter unter Wasser, schreibt die Sächsische Zeitung.

Das Wasser hinterließ eine dicke, zähe Schlammschicht. Viele Ausstellungsstücke (Modelle, Weinfässer) litten unter der tagelangen Überflutung und müssen erst noch repariert werden. Die Elektrik brach völlig zusammen. Leitungen wurden nun zunächst notdürftig verlegt. Die demolierten  Toiletten müssen erstmal geschlossen bleiben.

Als Folge des Hochwassers plane das Land Sachsen, „die Sanitäranlagen, den Cateringbereich und die Technik möglichst in hochwassersichere Bereiche der Festung zu verlegen“, schreibt die Zeitung.

Gut gehalten hat sich übrigens das 400 Jahre alte Ziegeltor, das letzte erhaltene Stadttor der ehemaligen sächsischen Residenz, das hier unten besichtigt werden kann.

Das Museum (2012: 55.000 Besucher) bietet nun vorerst wieder täglich zwischen 10 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde Führungen durch die Kasematten, Kanonenhöfe und Wehrgänge unter der Brühlschen Terrasse an. Man sollte festes Schuhwerk tragen…

Link zum Museum Festung Dresden (mit Preis, Öffnungszeiten, etc.)

Und hier geht’s zum Artikel von Lars Kühl bei der Sächsischen Zeitung Online: „Festung Dresden wieder offen

Bilder des Museum Festung Dresden beim Besuch der „Kinderpatrouille“, einer Art museumspädagogische Marschkolonne (den Ton besser leise stellen):



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