Burg aus Game of Thrones als 3D-Modell nachgebaut


Ein Holzmodell der Burg aus dem "Game of Thrones"-Vorspann, erstellt als 3D-Simulation / Screenshot Youtube
Ein Holzmodell der Burg aus dem „Game of Thrones“- Vorspann, erstellt als 3D-Simulation / Screenshot Youtube

Im Vorspann der US-Erfolgsserie „Game of Thrones“ (GoT) schrauben sich allerlei Gebäude aus dem Boden des Kontinents Westeros. Das Ganze sieht dank vieler Zahnrädern ziemlich nach Steampunk aus, die Serie voller intriganter Königskinder ist aber bekanntlich in einer Art düsterem Mittelalter angesiedelt.

Nun baut sich in den ersten Sekunden, während die Kamera über den Kontinent Westeros fliegt, auch diverse recht beeindruckende Burganlage auf. Mehr dazu im Game-of-Thrones-Wiki.



Jedenfalls treibt die größte der GoT-Burgen die Fantasie diverser Nerds an. Max Berends und sein Bruder haben die Riesenfestung gleich im heimischen Wohnzimmer nachgebaut und das Ganze natürlich gefilmt haben. Vermeintlich ist das Modell aus hellem Holz – tatsächlich ist es eine Simulation, hergestellt mit Hilfe der freien 3D-Grafiksoftware Blender. Und eine verdammt gute.

Denn das „Holz-Modell“ nimmt die Idee des „Game of Thrones“-Vorspann auf und wächst zahnradgetrieben, Türmchen für Türmchen und Zinne für Zinne, aus einer Holzplatte hervor.

Mein Fait: Wirklich beeindruckend. Berends hat drei Monate dafür gebraucht. Im Video sieht man auch das Linienmodell vor der Berechnung der Oberfläche (und ein paar Zettel mit Entwurfszeichnungen an der Wand hängen). Berends Modell ist bei Blender als Download verfügbar. Ich hätte ja nicht übel Lust das auszuprobieren. Aber ich fürchte, meine Geduld würde für die vielen Details nicht reichen.

Und hier mal das Youtube-Video, Titel: „Real Expandable Castle (Game of Thrones castle)“:

Zum Vergleich: Der bekannte „Game of Thrones“-Vorspann:

PS: Den Film habe ich zuerst bei engadget.com gesehen.

Mehr zu virtuellen 3D-Burgmodellen hier im Blog:
Wie sahen Rheinische Burgen im Mittelalter aus? Virtuelle Modelle helfen weiter
Aus Ruinen werden wieder Burgen: Der Computer macht’s möglich
Honburg: Computermodell lässt Tuttlingens Wahrzeichen neu erstehen



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