Im Kino: The Floating Castle – Festung der Samurai


Das Filmplakat zu "Floating Castle - Festung der Samuarai"
Das Filmplakat zu „The Floating Castle – Festung der Samuarai“

Filme mit Burgen: Das sind entweder Vampirfilme (erkennbar am Satz: „Igooooor, unsere ‚Gäste‘ sind da. Öffne das ToRRRRR! Hähähä…“ -„Jawooohl, Herr Graf“) oder bombastische Mittelalter-Epen wie „Königreich der Himmel“.

Ähnliches gibt es jetzt auch als Nippon-Version: „The Floating Castle – Festung der Samurai“ ist gerade für 11,99 Euro auf DVD erschienen (Link zu Amazon).

Der ursprüngliche Erscheinungstermin im September 2011 war nach der Tsunami- und Reaktor-Katastrophe um zwei Jahre auf 2013 verschoben worden.

Die Bilder rasender Flutwellen schienen den Produzenten Osamu Kubota und Shinji Ogawa angesichts der frischen Eindrücke überschwemmter japanischer Küstenabschnitte unpassend.

Worum geht’s? Die Handlung spielt im Bürgerkriegsland Japan 1590: 500 Samurai müssen eine Burg gegen 20.000 kaiserliche Krieger verteidigen.

Die fiktive Burg Oshi liegt in einem schwer zugänglichen Sumpfgebiet, das auch noch geflutet werden kann (natürlich ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung).

Daher wird sie auch „Die schwimmende Festung“ genannt. Hier haust der widerspenstige Hojo-Clan, der gar nicht daran denkt, sich der Zentralmacht zu unterstellen.

Als die Feinde unter dem Kommando des Feldherrn Hideyoshi anrücken, lässt der exzentrische Burgkommandant Narita Nagachika ohne mit der Wimper zu zucken die Schleusen öffnen, woraufhin der viele-gegen-wenige-Kampf auf schmalen Stegen ausbricht.

Nach dem Vorspann zu urteilen, erwartet den Zuschauer ein üppig ausgestattetes Samurai-Action-Drama mit einer Prise Humor à la „Obelix verhaut die Römer“.

Sicher etwas für verregnete Herbstabende.

Mehr zu den Besonderheiten japanischer Burgen gibt es übrigens hier im Blog: „Okayama Castle: Japans einst goldene Krähenburg

Und hier mal der Trailer zu „The Floating Castle“ bei YouTube:





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