Im Kino: The Floating Castle – Festung der Samurai


Das Filmplakat zu "Floating Castle - Festung der Samuarai"
Das Filmplakat zu „Floating Castle – Festung der Samuarai“

Filme mit Burgen: Das sind entweder Vampirfilme (erkennbar am Satz: „Igooooor, unsere ‚Gäste‘ sind da. Öffne das ToRRRRR! Hähähä…“ -„Jawooohl, Herr Graf“) oder bombastische Mittelalter-Epen wie „Königreich der Himmel“. Ähnliches gibt es jetzt auch als Nippon-Version: „The Floating Castle – Festung der Samurai“ ist gerade für 11,99 Euro auf DVD erschienen (Link zu Amazon).

Der ursprüngliche Erscheinungstermin September 2011 war nach der Tsunami-Katastrophe um zwei Jahre verschoben worden. Die Bilder rasender Flutwellen schienen den Produzenten Osamu Kubota und Shinji Ogawa angesichts der frischen Eindrücke überschwemmter Küstenabschnitte unpassend.

Worum geht’s? Japan 1590: 500 Samurai müssen eine Burg gegen 20.000 kaiserliche Krieger verteidigen. Die Burg liegt in einem Sumpfgebiet, das geflutet werden kann (natürlich ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung). Daher wird sie auch „Die schwimmende Festung“ genannt. Als die Feinde anrücken, lässt der exzentrische Burgkommandant Narita Nagachika die Schleusen öffnen, woraufhin der viele-gegen-wenige-Kampf auf schmalen Stegen ausbricht.

Nach dem Vorspann zu urteilen ein üppig ausgestattetes Samurai-Action-Drama mit einer Prise Humor à la „Obelix verhaut die Römer“. Sicher etwas für verregnete Herbstabende.

Mehr zu den Besonderheiten japanischer Burgen gibt es übrigens hier im Blog: „Okayama Castle: Japans einst goldene Krähenburg

Und hier mal der Trailer zu „The Floating Castle“:



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