Nach Georadar-Fund: Grabung ist Burg Specken auf der Spur


Anzeige einer Georadar-Messung / Foto: Wikipedia/M. Schuh
Anzeige einer Georadar-Messung / Foto: Wikipedia/M. Schuh / CC BY-SA 3.0

Zwei Wochen lag haben 20 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Archäologische Denkmalpflege der Oldenburgischen Landschaft nach Spuren der einstigen Burg Specken (Bad Zwischenahn, nordwestliches Niedersachsen) gegraben. Dass die Reste dort im Boden liegen, hatte gerade eine Georadar-Messung von Studenten der Jade-Hochschule ergeben.

Bei der Grabung wurden Mauerfundamente, Dachziegel und diverse Steingut-Gefäßen (viel Importware aus dem Rheinland) entdeckt. Darüber schreibt die Nordwestzeitung.


Nun ist klar, dass es sich bei Burg Specken um eine typische Niederrungsburg mit der Ausdehnung 30 x 30 Meter mit Palas und Burggraben gehandelt hat, die etwa in den Jahren 1300 bis 1500 Bestand hatte.

Es gibt auch noch weiteren Forschungsbedarf, denn bei der Georadar-Sondierung sind noch Hinweise auf ein zweites Bauwerk ans Licht gekommen. Dabei könnte es sich um eine Vorburg handeln.

Und hier geht’s zum Beitrag (mit Video) bei nwzonline.de: „Burg Specken: Nur Klingelschild nicht gefunden

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