Auf der Jagd nach hessischen Schlossgeistern


Erscheinung einer "Weißen Frau" - Zeichnung aus dem Jahr 1857 / Bild: Wikipedia/La Lecture Journal de Roman N°121
Erscheinung einer „Weißen Frau“ – Zeichnung aus dem Jahr 1857 / Bild: Wikipedia/La Lecture Journal de Roman N°121

Manche Schlossgeister, in der Regel unverbesserliche „Weiße Frauen“, sind auch zu bundesrepublikanischen Zeiten streng königstreu geblieben. Sie erscheinen nur, wenn Mitglieder einstiger Herrscherhäuser sterben. Die Hohenzollern haben so ein  Gespenst und das Haus Hessen. Letzteres erscheint zu gegebenem Anlass im Schloss von Bad Homburg.

Über Schlösser, Burgen und Geister in Hessen berichtet der Film „Zaubermehl und Spukgelichter“ von Gerd Bauer im Hessischen Rundfunk. Zuletzt war der 30-Minuten Streifen am 9. Mai 2013 erst deutlich nach Ende der Geisterstunde ab 4.55 Uhr morgens (!) zu sehen.



Der Film erzählt zunächst von der Weißen Frau von Dreieichenhain, die noch 1993 beim Herumgeistern beobachtet worden sein soll. Es soll sich um den Geist der Anna von Falkenstein handeln, die dort spukt, wo einst ihr – inzwischen abgerissenes – Armenhospital stand. Vielleicht ja auch gerade, weil es nicht mehr da ist.

Dann kommt das hessische Herrscherhaus-Gespenst und der Spuk im Schlosshotel Wolfsbrunnen bei Eschwege zur Sprache. „Dort wird ein Zimmer höchst selten mit Gästen belegt, weil sich Möbel und Fensterläden wie von Geisterhand bewegen“, heißt es im Programmtext der ARD.

Autor Gerd Bauer spürt diesen Mythen aus Hessen nach. Die ARD dazu: „Unterhaltsam, informativ und mit freundlichem Augenzwinkern erzählt er seine Geschichten vom ,Zaubermehl und Spukgelichter'“.

Lieber Hessischer Rundfunk: Bitte wiederholen.
Zu einer vernünftigen Zeit!

Über hessische Gespenster habe ich ein kurzes Youtube-Video gefunden „Spuktour aus Südhessen“:



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