Gunter-Sachs-Schloss Mainberg: Vorburg wohl nicht mehr zu retten

Schloss Mainberg / Foto:Wikipedia/Andy king50
Schloss Mainberg / Foto:Wikipedia/Andy king50/CC BY 3.0 DE

Das Geburtsschloss von Gunter Sachs verfällt bekanntlich, und die Besitzerin hat nach eigenen Angaben nicht die nötigen Mittel, den Prozess aufzuhalten, geschweige denn eine größere Sanierung zu starten.

Jetzt machte sich Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch ein Bild vom Schloss. Der Historiker Thomas Horling führte eine 15-köpfige Gruppe durch das Gebäude. Darüber berichtet die Main-Post.

Dabei wurde bekannt, dass die Vorburg durch darunter liegende, zugeschüttete Luftschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg inzwischen derart schwer geschädigt ist, dass sie wohl abgebrochen werden muss.

Der Minister betonte, dass es selbstverständlich sei, dass er sich als Kunstminister für die Erhaltung des Schlosses einsetzen werde. Doch bis zum Fließen von Landesmitteln sei es ein weiter Weg. Allein, um Brandschutzauflagen zu erfüllen, sollen 300.000 Euro nötig sein. Heubisch unterstrich, dass vor einem Einspringen des Landes erstmal die finanzielle Leistungsfähgkeit der Schlossbesitzerin geprüft werden müsse.

Diese sehe sich nach Angaben der Zeitung allerdings inzwischen nicht mal mehr in der Lage, 3000 Euro für die Reparatur der Regenrinne aufzubringen, um die Mauern vor dem Eindringen von Wasser zu schützen.

Und hier geht’s zum Artikel von Stefan Sauer in der Main-Post: „Heubisch: Schloss Mainberg muss erhalten werden

Ein Beitrag über die nötigen Sanierungen aus dem Februar 2013:

Schweinfurt – Sanierung: Schloss Mainberg


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