Schulfernsehen: „Welt der Ritter. Die Burg im Mittelalter“


Ritter-Harnisch aus dem Grazer Zeughaus / Foto: Wikipedia/Friedrich.Kromberg
Ritter-Harnisch aus dem Grazer Zeughaus / Foto: Wikipedia/ Friedrich.Kromberg

Bayerische Schüler schneiden bei Pisa-Erhebungen traditionell bestens ab. Das liegt daran, dass sie von Kindesbeinen an das Schulfernsen des Bayerischen Rundfunks sehen müssen. Da gibt es wirklich tolle Sendungen über das finstere Mittelalter (das im außerfränkischen Bayern offenbar besonders finster war).

Zum Beispiel den 15-Minüter „Die Welt der Ritter: Die Burg im Mittelalter“ – ein Film von Frank Haase aus dem Jahr 1988, im Jahr 2006 nochmal neu geschnitten.


Darin wird anschaulich erklärt, warum es überhaupt Burgen gibt, wie so eine Anlage entstanden ist (von der Motte zum Wehrturm zur Festung) und was Ritter so den ganzen Tag gemacht haben. Alles sehr anschaulich und kindgerecht mit Schauspielern in Szene gesetzt, ohne mit historischen Fakten (oder an den Haaren herbeigezogenen Action-Senen) überfrachtet zu sein.

Am Ende wird auch erklärt, warum Burgen in der Zeit des Schießpulvers und der Massenheere an Bedeutung verloren.

Das Schulfernsehen auf BR-Alpha bietet freundlicherweise Unterlagen über mittelalterliche Burgen-Geschichte für Schüler und Lehrer zum Download an.

Den Film „Die Burg im Mittelalter“ kann man sich in der 2006er-Fassung bei Youtube ansehen. Es handelt sich um einen Mitschnitt aus dem Programm des Südwestfunks. Gelegentlich wird der Streifen auch noch im Schulfernsehen gezeigt.

Prädikat: Empfehlenswert.

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