Die Ruine der Rüdenburg soll saniert werden

Die Ruinen der Rüdenburg sind teilweise von Moos überwachsen / Foto: Wikipedia/Machahn
Die Ruinen der Rüdenburg sind teilweise von Moos überwachsen / Foto: Wikipedia/Machahn/CC BY-SA 3.0

Auf Antrag des Arnsberger Heimatbunds stellt die NRW-Stiftung einen Zuschuss in Höhe von 28.000 Euro zur Verfügung, um die Ruine von Burg Rüdenburg zu erhalten. Das gibt die NRW-Stiftung in einer Pressemitteilung bekannt. Mit dieser Zusage ist bereits ein großer Teil der Sanierungskosten gedeckt.

Die ehemalige Höhenburg wurde zwischen 1050 und 1062 auf dem 300 Meter hohen Römberg errichtet. Sie diente ursprünglich der Sicherung und Kontrolle des Handelswegs, der vom Rhein über Arnsberg weiter zum östlichen Hellweg führte.

Im 17. Jahrhundert verwandelte sich die Burganlage in einen  Steinbruch, unter anderem zum Bau des Ritterguts Obereimer. Um 1929 wurden die Reste der Burg freigelegt und archäologisch untersucht. Seit 1988 wurde die Burg vier Jahre lang restauriert – eine jahrzehntelange Verwahrlosung und unsachgemäße Sanierungsversuche führten dazu, dass von den mittelalterlichen Mauern mittlerweile nur noch einige Reste vorhanden sind.

Der Arnsberger Heimatbund möchte einige ausgewählten Bereiche des Burgareals sanieren (gedacht ist an Teile von Torbau, Bergfried, Palas, Kapelle und Zisterne). Mit dem Zuschuss der NRW-Stiftung sollen außerdem Infotafeln zur Burggeschichte erstellt werden.

Mehr als 2400 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 unterstützen. In Arnsberg half sie zuletzt dabei, den kulturhistorischen Wanderweg „Kurfürstlicher Thiergarten“ anzulegen, an dem sich die Burgruine Rüdenburg befindet. Die NRW-Stiftung finanziert ihre Zuschüsse vorwiegend aus Lotterieeinnahmen.

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