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“Die Dienstagsfrauen”: Dreharbeiten auf Burg Rabenstein



Westseite von Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz / Foto: Wikipedia/Spackofatz

Westseite von Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz / Foto: Wikipedia/Spackofatz/gemeinfrei

Fünf ungleiche Freundinnen, ein Ziel: Entschlacken, entschleunigen, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Pflichten. Leider auch sieben Tage auf strenger Diät.

6,24 Millionen ARD-Zuschauer begleiteten “Die Dienstagsfrauen” im Juni 2011 auf ihrer Pilgerreise nach Lourdes. Nun sind die fünf Freundinnen zurück und nehmen eine Auszeit beim Fasten – wie es der Roman von Monika Peetz der Roman von Monika Peetz “Sieben Tage ohne” (Link zu Amazon) vorsieht.

Gedreht wurde bis Mai 2013 in der burgenreichen fränkischen Schweiz – und zwar auf Burg Rabenstein (Landkreis Bayreuth) und Umgebung. Die auf steilen Felsen gelegene Spornburg sieht den Filmleuten mittelalterlich genug aus, ist allerdings ein eher mickriger Wiederaufbau des 17. Jahrhunderts.

Die ursprüngliche Anlage war im Dreißigjährigen Krieg durch kaiserliche Truppen vollständig zerstört, da der damalige Burgherr Hans Christoph von Rabenstein dummerweise auf Seiten der Schweden stand.

Die Hauptrollen spielen Ulrike Kriener, Saskia Vester, Nina Hoger, Jule Ronstedt und Mimi Fiedler. In weiteren Rollen sind Minh-Khai Phan-Thi, Reiner Schöne, Dieter Hallervorden (als Schlossgeist???) und Kathrin Ackermann zu sehen. Die Filmmusik komponierte kein Geringerer als Konstantin Wecker.


Blick von Süden auf Burg Rabenstein / Foto: Wikipedia/Sven-121

Blick von Süden auf Burg Rabenstein / Foto: Wikipedia / Sven-121 / CC BY-SA 3.0 DE

Zum Inhalt lässt die ARD-Pressestelle verbreiten: Seit mehr als 15 Jahren treffen sich Caroline (Ulrike Kriener), Eva (Saskia Vester), Estelle (die unvermeidliche Nina Hoger), Judith (Jule Ronstedt) und Kiki (Mimi Fiedler) am ersten Dienstag im Monat zum gemeinsamen Abendessen. Einmal im Jahr unternehmen sie einen Wochenendtrip. Dieses Mal wollen sie den Winterspeck loswerden und den alltäglichen Wahnsinn hinter sich lassen.

Beim Fasten suchen sie eine Auszeit für Körper, Geist und Seele. Was sich zunächst nach einem guten Plan anhört, entpuppt sich schnell als echte Herausforderung. Weshalb muss es unbedingt eine Burg im nirgendwo sein? Wieso besteht die gebuchte Vollpension lediglich aus Wasser und Gemüsebrühe? Und was verbindet Eva mit dem interessanten Burgherren Leo Falk (Reiner Schöne)? Fragen über Fragen.

Der Betrieb der Burg mit täglichen Führungen durch die Burg, die Sophienhöhle, Flugschauen der Falknerei und Abendessen im Burgrestaurant läuft während des Filmdrehs bis auf wenige Einschränkungen normal weiter, teilt die Burgverwaltung mit.

Ich hoffe, es gibt genug schöne Bilder der Burg.

Link: Homepage der Burg Rabenstein (Oberfranken)

Mehr Infos zu Burgen in Bayern hier im Blog:
Spuk auf Burg Stockenfels: Rache fürs gepanschte Bier
Hansa-Flex-Chef Armerding kauft Burg Kipfenberg
Die Plassenburg: Frankens fast uneinnehmbare Festung


~ by Jan on 16. April 2013.

Bayern

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