Deutschlandfunk über die Schlacht von Rocroi 1643

Rocroi gilt als "Festungsstern der Champagne" / Foto: Burgerbe.de
Rocroi gilt als „Festungsstern der Champagne“ – Baumeister Vauban baute die Anlage 1675 in ihrer heutigen Form aus / Foto: Burgerbe.de

Im „Sonntagsspaziergang“ des Deutschlandfunks wirft Franz Nussbaum heute einen Blick auf Rocroi, die gut erhaltene Festungsstadt in der Champagne. Der Beitrag dreht sich vor allem um die Schlacht von Rocroi vom Mai 1643.

Mit Hilfe des Romanisten Dr. Wolf Steinsieck schafft es der Autor, das komplizierte Geschehen in 16 Minuten anschaulich und interessant verständlich zu machen.

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Die beiden erläutern, wie es den Franzosen durch geschicktes Manövrieren ihrer Kavallerie und den Einsatz ihrer sündhaft teuren schweizerischen Söldner gelang, die als unbesiegbar geltenden spanisch-italienischen Tercios – gemischt bewaffnete Einheiten – zu schlagen und das Gefecht für sich zu entscheiden. Am Ende der halbtägigen Schlacht vor den Mauern der Stadt waren auf beiden Seiten 11.000 Mann gefallen.

In einem Exkurs widmet sich Nussbaum dem rheinischen Reitergeneral und „Franzosenschreck“ Jan van Werth, der auf spanischer Seite mitgekämpft haben könnte, was allerdings eher unwahrscheinlich ist.

Es war der erste Sieg unter der Herrschaft des neuen französischen Königs Ludwig XIV., der Rocroi 1675 von Baumeister Vauban festungsmäßig ausbauen ließ – als Sperrriegel auf dem Weg nach Paris. Der Sonnenkönig war zum Zeitpunkt der Schlacht allerdings erst fünf Jahre alt und eine Spanierin – Anna von Österreich führte die Regierungsgeschäfte…

Und hier geht es zum dem wirklich empfehlenswerten Deutschlandfunk-Beitrag „Die Festung der Champagne“ (Text und Podcast)


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