Ideen fürs Wasserburger Burggefängnis


Wasserburg: Blick auf Inn und Burg. Foto: Wikipedia/waterborough
Wasserburg: Blick auf Inn und Burg. Foto: Wikipedia/waterborough/gemeinfrei

Was tun mit 26 Zellen mit Gitterfenstern, dicken Mauern und jeweils maximal 15 Quadratmetern Platz in einem alten Burggefängnis? Dieser Aufgabe haben sich jetzt 17 Design-Studenten der FH Rosenheim in Wasserburg am Inn gestellt. Heraus kamen sieben höchst individuelle Nutzungskonzepte für die Etagen des denkmalgeschützten Gemäuers. Ein kreatives Spiel mit dem historischen Knast-Ambiente. Davon berichtet die Wasserburger Zeitung.

Die Ideen gingen reichten vom Projekt „Innzelle“ (Cafe und Hotel)  über die Idee „Kunst-Knacht“ und Radlerherberge bis zum Entwurf „Sinneszelle“, der mit der Schlichtheit der Räume punkten soll. Bei der Variante „Karzer“ ist eine Aussichtsplattform mit Blick auf die Wasserburger Altstadt im geräumigen Dachstuhl vorgesehen. Wie die Zellen im Modell Karzer ausehen sollen, können sich Facebook-Mitglieder hier ansehen.

Der Eigentümer des Gebäudes lobte die Ideen, wies allerdings darauf hin, dass diese sich natürlich auch finanzieren lassen müssten. Ein Vertreter des Landratsamts zeigte sich laut der Zeitung begeistert über die Projekte: „Sie stehen alle für eine höchstmögliche Wertschätzung der historischen Gebäude. Und nur dieser Weg kann letztlich der richtige für Wasserburg sein.“

Und hier geht’s zum Artikel der Wasserburger Zeitung

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