Burg Steinsberg: Achteckiger Bergfried wird saniert

Der Bergfried von Burg Steinsberg / Fotos: Burgerbe.de
Der Bergfried von Burg Steinsberg / Fotos: Burgerbe.de

Der Bergfried der Burg Steinsberg ist der einzige achteckige Bergfried nördlich der Alpen. Den einzigartigen Staufer-Bau zu sanieren dürfte 1,2 Millionen Euro kosten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt sich mit 100.000 Euro.

Erschwert wird die seid Anfang 2017 laufende Sanierung durch den Baustoff: Empfindliche staufische Buckelquader Sandstein, dessen Aussenseite im Lauf der Jahrhunderte porös geworden ist. Lädierte Steine müssen aufwendig neu modelliert werden.

Die Außenmauern der 1101 erstmals erwähnten Burg sind spiralförmig um die innere Burg angelegt.

Erst, wenn man drei Tore passiert hat, steht man vor dem Haupttor. Mauern und der 30 Meter hohe Bergfried sind bis heute erhalten und verleihen der Burg einen durchaus majestätischen Anblick.
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Gadebusch ersteigert Schloss Gadebusch für 220.000 Euro

Die Fassade von Schloss Gadebusch / Foto: Concord / CC-BY-SA 3.0
Die Fassade von Schloss Gadebusch / Foto: Concord / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: gemeinfrei

Die Stadt Gadebusch hat „ihr“ verfallendes Schloss Gadebusch bei einer Zwangsversteigerung erworben – für fast das Fünffache des Marktwerts. Grund für den „hohen“ Preis von 220.100 Euro waren vier weitere Bieter, die die Gebote zu Lasten des Steuerzahlers hoch trieben.

Man überbot sich 58 Mal, bis die Stadt schließlich im Bieterkampf siegte.

Der vom Gericht ermittelte Wert des Mecklenburger Denkmas lag bei nur 45.000 Euro. Der Sanierungsbedarf dürfte rund 10 Millionen Euro betragen. Was für die Kommune nur mit massiven Fördergeldern von Land/Bund stemmbar ist.
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„Kaisersturz“ – ZDF dreht Doku über Abgang von Kaiser Wilhelm II.

Auch im Neuen Palais Potsdam wurde für "Kaisersturz" gedreht / Foto: Wikipedia / Manfred Heyde / CC-BY-SA 3.7 / Foto oben: Das Kaiserpaar bei in der ZDF-Doku / Foto: obs/ZDF/Christoph Assmann
Auch im Neuen Palais Potsdam wurde für „Kaisersturz“ gedreht / Foto: Wikipedia / Manfred Heyde / CC-BY-SA 3.7 / Foto oben: Das Kaiserpaar bei in der ZDF-Doku / Foto: obs/ZDF/Christoph Assmann

Die deutsche Revolution im Herbst 1918 und die Flucht von Kaiser Wilhelm II. jähren sich 2018 zum 100. Mal. Grund genug für das ZDF dieser Umbruchzeit und dem glanzvollen Leben des letzten deutschen Kaisers ein 1,5-stündiges Doku-Drama zu widmen. Titel: „Kaisersturz“.

Gedreht wird bis Ende Oktober an Originalschauplätzen, sofern sie noch existieren. Etwa im neuen Palais in Potsdam oder auf Schloss Wilhelmshöhe in Kassel. Wann der Kaiser-Film gezeigt wird, steht noch nicht fest.

Die kaiserliche Hauptrolle spielt Sylvester Groth (bekannt als Kommissar Jochen Drexler aus „Polizeiruf 110″-Folgen der Jahre 2013 bis 2015).
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Jagdschloss Hummelshain vor der Zwangsversteigerung

Jagdschloss Hummelshain: Die Nordfassade Foto (ebenso Foto oben): Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0
Jagdschloss Hummelshain: Die Nordfassade Foto (ebenso Foto oben): Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0

Das verfallende Jagdschloss Hummelshain in Thüringen soll erneut den Besitzer wechseln. Nach Informationen der Thüringer Allgemeinen bereitet die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) eine Zwangsversteigerung vor. Wer den Zuschlag bekommen soll, steht offenbar auch schon fest. Nach Angaben der Zeitung soll die LEG einen Bauunternehmer aus Bayern favorisieren. Über den Kaufbetrag wurde nichts bekannt.

Zurzeit gehört das Schloss einer schweizerischen Briefkastenfirma. Die LEG hatte das Schloss 1998 an einen Leipziger Unternehmer verkauft, der vertraglich Sanierungne zusicherte, dafür dann aber kein Geld hatte. Notsicherungen wurden nötig. Der Geschäftsmann schuldet der LEG inzwischen 300.000 Euro.

Diese belasten als Grundschuld das Schloss. Der Leipziger übertrug das Anwesen an eine schweizerische Firma. Ein Schachzug, der die Zwangsversteigerung allerdings nicht aufhalten kann.
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Spanischer Millionär lässt Burg Gleichenstein weiter verfallen

Burg Gleichenstein steht auf der Kuppe rechts im Bild / Foto: Wikipedia / 79.214er / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Der Eingang zur Burg: Wikipedia / MacElch (Rainer Kunze) / CC-BY-SA 3.0
Burg Gleichenstein steht auf der Kuppe rechts im Bild / Foto: Wikipedia / 79.214er / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Der Eingang zur Burg: Wikipedia / MacElch (Rainer Kunze) / CC-BY-SA 3.0

Der spanische Gastro- und Telekom-Millionär Leopoldo Fernández Pujals hat Burg Gleichenstein im Eichsfeld 2015 für fünf Millionen Euro gekauft. Er hatte große Pläne, wollte ein Hotel aufbauen und die Falkenzucht fortführen.

Doch in den Erhalt der Burg investierte der Gründer der spanischen Restaurantkette Telepizza dann doch nicht. Die Hotel-Idee hat sich zerschlagen, die Falkenzucht hat er eingestellt. Die Anlage verfällt zusehends und wird zur Ruine.

Der Landkreis Eichsfeld hat jetzt reagiert und eine Sicherungsverfügung erlassen. Die Untere Denkmalbehörde soll das Burggelände nun sichern. Die Kosten werden dem Eigentümer in Rechnung gestellt.
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