Schloss Chockier bei Großbrand schwer beschädigt

Schloss Chockier vor dem Brand / Foto: xofc / CC-BY-SA 3.0
Schloss Chockier vor dem Brand / Foto: xofc / CC-BY-SA 3.0 / Bild oben: Screenshot von dh_be

Das malerische Schloss Chockier auf einem Felsen über der Maas bei Lüttich in Belgien ist am frühen Montagmorgen bei einem Großbrand schwer beschädigt worden.

Ein Mensch schwebt mit Rauchvergiftung und Verbrennungen in Lebensgefahr. Das meldet die Deutsche Presseagentur dpa unter Berufung auf die belgische Agentur Belga.

Als die Feuerwehren eintrafen, waren bereits Flammen zu sehen, die bald auf den hölzernen Dachstuhl übergriffen.

Das Dach eines Schlossflügels ist komplett eingestürzt. Die unterhalb des Schlosses liegende Bahnstrecke wurde gesperrt. Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden lang hin. Auslöser des Brandes soll eine defekte Heizdecke gewesen sein.
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Brand im Schloss Bödigheim: 50.000 Euro Schaden

Blick auf Bödigheim /  Foto oben: Burg und Schloss Bödigheim / Beide Fotos: Wikipedia / Foto: peter schmelzle / CC-BY-SA
Blick auf Bödigheim / Foto oben: Burg und Schloss Bödigheim / Beide Fotos: Wikipedia / Foto: Peter Schmelzle / CC-BY-SA

Offenbar hat ein Teelicht am Sonntagabend einen Brand im 1997 sanierten Südflügel von Schloss Bödigheim (Odenwald) ausgelöst. Drei Bewohner erlitten Rauchvergiftungen. Den entstandenen Schaden schätzt die Feuerwehr auf rund 50.000 Euro (angesichts der historischen Bausubstanz ein eher geringer Schaden).

Ausgebrochen war der Brand im Keller eines Wohngebäudes des Schlosses. Das Feuer breitete sich vom Keller aus über das bewohnte Erdgeschoß hinaus in das ebenfalls bewohnte Obergeschoß aus.

Mehrere Feuerwehren aus Buchen und den Nachbargemeinden hatten den Brand schnell unter Kontrolle.
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Gesperrte Hardtburg: Brücke soll 2017 saniert werden

Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de
Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de

Die Hardtburg ist eine der malerischsten Wasserburg-Ruinen der Eifel. Doch besichtigen kann man die imposante Burg aus dem 11. oder 12. Jahrhundert schon länger nicht mehr. „Die Burgruine ist aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt“, heißt es auf einem Schild – und das bereits seit 2015.

Im Lauf des Jahres 2017 soll die Burg bei Euskirchen nun instandgesetzt werden, das teilt der NRW-Landesbetrieb Wald und Holz mit. Zurzeit ist das Betreten der Brücke zur Burg durch einen Bauzaun versperrt.

Man kann aber um die Anlage herumgehen und auch so sehr gut fotografieren (50 Meter von der Ruine entfernt liegt ein Wander-Parkplatz im Wald).
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Schloss Wendgräben wird Privatklinik

Architekt Hermann Muthesius wollte Jugendstil und Historismus etwas entgegensetzen und entwarf Schloss Wendgräben / Bild gemeinfrei / Foto oben: Doris Antony / CC-BY-SA 3.0
Architekt Hermann Muthesius wollte Jugendstil und Historismus etwas entgegensetzen und entwarf Schloss Wendgräben / Bild gemeinfrei / Foto oben: Doris Antony / CC-BY-SA 3.0

Aus Schloss Wendgräben, dem einstigen Bildungszentrum der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sachen-Anhalt, wird eine Privatklinik für psychosomatische Erkrankungen und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

Betreiber wird die Bonner Gezeiten Haus Gruppe, sie pachtet das Schloss vom Eigentümer, der Munitor-Gruppe aus Saarbrücken. Das meldet die Zeitung Volksstimme.

Das burgähliche Schloss sieht recht märchenhaft aus, ist aber alles andere als historisch. Es entstand zwischen 1910 und 1922 im Auftrag des Rittergutsbesitzers Hans Waldemar von Wulffen.
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Schweizer Hexenmuseum öffnet 2018 auf Schloss Liebegg

Schloss Liebegg im Kanton Aargau: Hier soll das schweizer Hexenmuseum einziehen / Foto: Wikipedia / Roland Zumbühl, Arlesheim / CC-BY-SA 3.0
Schloss Liebegg im Kanton Aargau: Hier soll das schweizer Hexenmuseum einziehen / Foto: Wikipedia / Roland Zumbühl, Arlesheim / CC-BY-SA 3.0 / Bildoben: Flugschrift zu einer Hexenverbrennung von 1531 / gemeinfrei

Wer sich für die düstere Geschichte der Hexenverfolgung interessiert – oder für Tarot, Heil- und Zauberkräuter, der ist ab dem Frühling 2018 auf Schloss Liebegg im Kanton Aargau an der richtigen Adressen.

Am 25. März 2018 zieht nämlich das Hexenmuseum Schweiz (zurzeit im Örtchen Auenstein) in sieben Schlossräume ein. Nach eigenen Angaben: „Das einzige Museum seiner Art im deutschsprachigen Europa“.

Das Museum ist eine willkommene Ergänzung für das Angebot des Schlosses, das zurzeit aus Banketten und dem Vermieten von Räumen für Tagungen und Hochzeiten besteht.

Im Schloss-Verein hat man intensiv über die Verbindung mit dem Hexenmuseum diskutiert. Letztlich haben die möglichen Synergien überzeugt: „Damit kommt ein Publikum auf das Schloss, welches dort sonst nicht ist“, sagt Schloss-Vereins-Präsident Urs Bachmann dem schweizer Fernsehen SRF.
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