Stauffenbergsches Schloss: Wo Claus Graf Schenk das bessere Deutschland plante

1943 reifte bei Claus Graf Schenk von Stauffenberg auf dem Schloss in Lautlingen der Gedanke, Hitler zu töten / Foto: gemeinfrei
1943 reifte bei Claus Graf Schenk von Stauffenberg auf dem Schloss in Lautlingen der Gedanke, Hitler auszuschalten / Foto: gemeinfrei

Spätsommer 1943: Nach einer schweren Verwundung bei einem Tieffliegerangriff im April in Tunesien ist der 36-jährige Generalstabsoffizier Claus Graf Schenk von Stauffenberg auf Genesungsurlaub in der Heimat.

Für ihn heißt das, ausspannen im Stauffenbgerschen Schloss im beschaulichen Albstadt-Lautlingen.

Hierhin zog die Familie im Sommer aus dem schwülen Stuttgart. Stauffenberg verbrachte mit seinen Brüdern unbeschwerte Stunden auf der Schwäbischen Alb.
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Stammsitz der Staufer: Was wurde aus Burg Hohenstaufen?

Die Stauferstele erinnert an Burg Hohenstaufen und die Staufer / Foto: gemeinfrei
Die Stauferstele erinnert an Burg Hohenstaufen und die Staufer / Foto: gemeinfrei

Die drei Staufer-Kaiser waren die mächtigsten Herrscher im Heiligen Römischen Reich des Hochmittelalters. Friedrich Barbarossa, Heinrich VI. und Friedrich II. (“Stupor mundi”) beschäftigen noch heute Biografen und die Historien-Verfilmer der öffentlich-rechtlichen Seniorensender.

Jede bedeutende Dynastie hat ihre Stammburg. Die Hohenzollern bauten auf den Ruinen von Burg Hohenzollern eine pseudomittelalterliche Fantasieburg, die Habsburger freuen sich über Schloss Habsburg in der Schweiz.

Doch was wurde aus der Burg, die der Dynastie der mächtigen Schwaben-Kaiser ihren Namen gab: Burg Hohenstaufen?
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IS-Miliz erobert Welterbestätte Palmyra

Die Säulenallee: Teil der Welterbestätte Palmyra / Fotos: Burgerbe.de
Die Säulenallee: Teil der Welterbestätte Palmyra / Fotos: Burgerbe.de

Der Für Denkmalschützer schlimmste Fall ist eingetreten: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die syrische Stadt Tadmor und die Ruinen von Palmyra erobert. Truppen des Assad-Regmies zogen sich zurück. Die Einwohner wurden evakuiert. “Die Zeit” kommentiert die Entwicklung mit der Zeile “Als stünde der ,Islamische Staat’ vor dem Louvre”

Die Überreste der antiken Oasenstadt in der Wüste südwestlich vor Tadmor sind Welterbestätte der Unesco. Die abziehenden Truppen sollen noch hunderte Statuen mitgenommen haben.

Der erste Angriff des IS war von den Regimetruppen noch zurückgeschlagen worden.
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Burg Lisberg in Franken: Wer setzt Hans Fischers Lebenswerk fort?

Burg Lisberg im Steigerwald / Foto: gemeinfrei
Burg Lisberg im Steigerwald / Foto: gemeinfrei

“Wie ein Blitz hat’s mich getroffen, so schön war die Burg”, erzählt Hans Fischer von seinem ersten Besuch auf Burg Lisberg.

1968 zahlten der Grafiker aus Hessen (damals 40) 40.000 D-Mark an den Fürsten zu Castell und wurde so stolzer Burgbesitzer der reichlich heruntergekommenen Veste mit dem mächtig-runden romanischen Bergfried – einer der ältesten Burgen Frankens, zwölf Kilometer westlich vom schönen Bamberg.

Unten im Dorf schauten die Einheimischen misstrauisch, was der Zugereiste da vorhatte, merkten aber bald: “Der tut ja was!”.

Jahrzehntelang renovierten Fischer und seine Frau Eveline und putzten die Burg heraus. Aus dem Rittersaal (unter dem Vorbesitzer ein Getreidespeicher) wurde wieder ein repräsentativer Saal, der heute vom Ort Lisberg als Trauzimmer genutzt wird.
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Schloss Loersfeld: Gourmettempel der Fürstenbergs


Schloss Loersfeld in Kerpen / Fotos: Burgerbe.de
Schloss Loersfeld in Kerpen / Fotos: Burgerbe.de

Maximilian Freiherr von Fürstenberg-Hugenpoet gehört eines der schönsten Backstein-Schlösser des Rheinlands: Schloss Loersfeld in Kerpen bei Köln.

Heute ist es ein gefragtes Restaurant mit Michelin-Stern. Wer sich die Edel-Gastro nicht leisten will, darf sich den Schlosshof trotzdem anschauen.

Die Gelegenheit sollte unbedingt nutzen, wer schon mal in der Gegend nahe des Autobahnkreuzes Kerpen von A61 und A4 ist. Das Schloss befindet sich seit 1819 im Besitz der von Fürstenbergs. Hauptgebäude ist ein von Wassergräben umgebenes Schlösschen im Stil einer wehrhaften Wasserburg mit vier verspielten Türmchen an den Ecken des Dachs.
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