Schloss La Mothe-Chandeniers bekommt 8800 neue Besitzer

Das Schloss auf einer Postkarte aus den Jahren nach 1900 / Urheberrecht abgelaufen
Das Schloss La Mothe-Chandeniers auf einer Postkarte aus der Zeit nach 1900 / Urheberrecht abgelaufen / Foto oben: Wikipedia / Pierre Mairé / CC BY 2.5

Das verfallende Schloss La Mothe-Chandeniers ist eine der malerischsten Ruinen, die Frankreich zu bieten hat. Und leider auch eine der am wenigsten zugänglichen. Das könnte sich jetzt ändern.

Die auf Denkmalprojekte spezialisierte Finanzierungsplattform Dartagnans.fr hat mehr als 700.000 Euro zum Kauf der nach einem Großbrand unbewohnten Wasserschloss-Ruine zusammengebracht. 6500 Internetnutzer erklärten sich bereit, mindestens 50 Euro in den Kauf zu stecken. Ab 60 Euro gibt’s noch eine Geschenkbox dazu,

Das erste Ziel der Crowdfunding-Aktion waren 500.000 Euro – dies wurde weit übertroffen. Zur Jahreswende soll das Schloss den Besitzer wechseln.
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Schloss Ahlden: Bieterkampf um nackten Herrenmenschen

Foto: Screenshot von der Seite http://schloss-ahlden.de / Foto oben: Axel Hindemith / CC-BY-SA 3.0
Foto: Screenshot von der Seite http://schloss-ahlden.de / Foto oben: Axel Hindemith / CC-BY-SA 3.0

Auf Schloss Ahlen ist am Samstag eine Bronzestatue von Arno Breker unter den Hammer gekommen. „Der Wager“ aus einer „rheinischen Privatsammlung“ wurde für 125.000 Euro angeboten. Ersteigert wurde der nackte Herrenmensch von einem Ubekannten für satte 168.000 Euro. Er soll nun in eine „norddeutsche Privatsammlung“ kommen.

Sammler von NS-Devotionalien und „Nazi-Kunst“ gibt es anscheindend genug.

Der Online-Auktionskatalog verzichtet auf jeglichen kritischen Kommentar. Statt dessen hebt er bei der Auktionsnummer 883 hervor, dass Breker „Skulpturen und Reliefs für die Neue Reichskanzlei und andere bedeutende öffentliche Gebäude“ geschaffen hat.
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Burg Nagoya: Abriss und Wiederaufbau aus Holz geplant

Vor der Zerstörung: Burg Nagoya im Jahr 1880. Foto gemeinfrei / Foto oben: gemeinfrei
Vor der Zerstörung: Burg Nagoya im Jahr 1880. Foto gemeinfrei / Foto oben: gemeinfrei

Auf der japanischen Insel Honshu ist der Abriss des Wahrzeichens der Stadt Nagoya geplant. Burg Nagoya soll aber nur etwa drei Jahre lang verschwinden. Geplant ist der Wiederaufbau des Haupt-Burgturms aus Stein und vor allem Holz für 50,5 Millionen Yen (etwa 38 Millionen Euro) bis 2022.

Hintergrund: Die weitgehend aus Holz errichteten japanischen Burgen waren im Zweiten Weltkrieg leichte Beute für die US-Bomberflotte. Auch die 1532 und 1612 errichtete Burg von Nagoya ging 1945 in Flammen auf und brannte bis auf die Grundmauern ab. Nur drei Tore und drei kleine Türme blieben erhalten.

Was man heute sieht, ist ein weitgehend aus Stahlbeton errichteter Nachbau von 1959.
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Burg Clam rockt: Johnny Depp und Alice Cooper vor historischer Kulisse

"Clam Rock"  unter Burg Clam: Auch Johnny Depp darf mitspielen / Foto: Wikipedia / Angela George / CC-BY-SA 3.0
Foto oben: „Clam Rock“ unter Burg Clam: Auch Johnny Depp darf mitspielen / Foto: Wikipedia / Angela George / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Duke of W4 / CC-BY-SA 3.0

Die „Hollywood Vampires“ kommen zur Burg Clam ins Mühlviertel: Die Band aus Sänger Alice Cooper, Hollywoodlegende Johnny Depp (Gitarre, Keyboard, Gesang) und Gitarrist Joe Perry (darf auch im Hintergrund singen) tritt am 30. Juni 2018 auf der Meierhofwiese im Schatten der Burg Clam auf. Tickets gibt’s ab 74,90 Euro.

Das Vampires-Konzert ist eines von drei Konzerten im Juni 2018 vor der Burg: Am 28. Juni geht es los mit Nick Cave & The Bad Seeds. Am 29. Juni stehen u.a. Status Quo beim „Clam Rock“-Festival auf der Bühne.

Die Wiese unterhalb der historischen Burganlage ist ein regelmäßig genutztes Festivalgelände. Sie bietet Platz für rund 10.000 Besucher.
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Brand auf Schloss Waal: Wirtschaftsgebäude zerstört

Schloss Waal im Örtchen Waal / Foto: Flodur63 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Juerschick / CC-BY-SA 3.0
Schloss Waal im Örtchen Waal / Foto: Flodur63 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Juerschick / CC-BY-SA 3.0

Ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude von Schloss Waal im Ostallgäu ist in der Nacht zu Donnerstag ausgebrannt. Das Schloss, Sitz der Fürsten von der Leyen und zu Hohengeroldseck, blieb unbeschädigt. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Ein bellender Hund soll sie gewarnt haben.

Die Feuerwehren der Umgebung waren mit rund 100 Kräften im Einsatz. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere hunderttausend Euro. Das Feuer war in einem als Werkstatt genutzten Anbau ausgebrochen.

Die Flammen hatten dann auf das als Wohnhaus genutzte ehemalige Wirtschaftsgebäude übergegriffen.
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