Schloss Landsberg in Meiningen steht für 4,5 Millionen zum Verkauf

Foto: Wikipedia / Kramer96 / CC-BY-SA 3.0
Foto: Wikipedia / Kramer96 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wolkenkratzer / CC-BY-SA 3.0

Für Schloss Landberg in Meiningen (Thüringen) wird ein neuer Besitzer gesucht. 4,5 Millionen Euro soll das einstige Lustschloss der Herzöge von Sachsen-Meiningen (und spätere DDR-Luxushotel) kosten.

Verkäufer des neogotischen Ex-Vier-Sterne-Hauses mit sieben Suiten und 13 Gästezimmern ist die gemeinnützige Stiftung Meininger Baudenkmäler. Das meldet der MDR. Mit dem Geld sollen andere Immobilien im Besitz der Stiftung saniert werden.

Als internationaler Makler fungiert die auf Nobelimmobilien spezialisierte Firma Sotheby’s Real Estate aus London. Das Unternehmen soll speziell in Russland, China und den USA nach vermögenden Schloss-Fans suchen. Aber auch deutsche Makler haben die Immobilie (schon länger) im Angebot.
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Schlossfestspiele St. Emmeran: Tom Jones sagt Auftritt ab

Schloss St. Emmeran: Schplatz der Thurn- und Taxis Schlossfestspiele / Foto: Wikipedia / PeterBraun 74
Schloss St. Emmeran: Schauplatz der Thurn- und Taxis Schlossfestspiele / Foto: Wikipedia / PeterBraun 74 / CC-BY-SA 3.0

Die Schlossfestspiele auf der Thurn- und Taxis-Residenz St. Emmeran in Regensburg müssen ohne ihren 75-jährigen Topstar auskommen: Tom Jones („Sex Bomb“, „Delilah“) sagte seine für morgen (23. Juli) geplanten Auftritt „aufgrund einer Infektion der oberen Atemwege“ ab.

Die ca. 2500 verkauften Tickets werden an den Vorverkaufsstellen zurückgenommen.

Das teilt der Veranstalter Odeon Concerts auf seiner Homepage mit (Link). Mit der Absage von Tom Jones fällt ein Abend der Thurn- und Taxis Schlossfestspiele komplett aus.
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Schloss Dillingen: Ärger um Gedenkstein zur Hexenverfolgung

Schloss Dillingen / Foto: Burgerbe.de
Schloss Dillingen / Foto: Burgerbe.de

Vor 270 Jahren wurde vor Schloss Dillingen Barbara Zielhauser als Hexe erdrosselt. Der damalige Augsburger Fürstbischof Joseph von Hessen-Darmstadt sah es mit Wonne.

Auch seine Nachfolger sahen keinen Grund, das Verbrechen irgendwie zu thematisieren. Das ging so bis weit in die 1990er Jahre.

Als 1994 ein Gedenkstein an den Justizmord von Schloss Dillingen erinnern sollte, war der Widerstand des Bischöflichen Ordinariats erstmal groß.
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Tunnel gesprengt: Schwere Schäden an Zitadelle von Aleppo

Brücke zur Zitadelle von Aleppo
Brücke zur Zitadelle von Aleppo 2008 / Foto: Burgerbe.de / Fotos oben: Association for the Protection of Syrian Archaeology (APSA)

Bei Kämpfen in Aleppo ist die mittelalterliche Zitadelle im Zentrum der Großstadt durch eine Explosion schwer beschädigt worden.

Zu den Zerstörungen kam es durch die gezielte Sprengung eines Tunnels der Rebellen unterhalb der Burgmauern. Wer das Kriegsverbrechen verübt hat (nichts anderes ist ein Angriff auf eine solche Uneco-Welterbestätte), ist nicht klar.

Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte haben Regierungstruppen den Tunnel gesprengt, um einem Angriff der Rebellen zuvorzukommen.
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Wegebauer zerstören Reste von Burg Hermannstein

Lagekarte der Reste von Burg Hermannstein / gemeinfrei
Lagekarte der Reste von Burg Hermannstein / gemeinfrei

Die größten Gefahren für Burgen in Deutschland sind Feuer, Frostschäden – und Bautrupps. Das war kein Witz: Im thüringischen Waltershausen bei Gotha haben Straßenbauer die letzten oberirdisch erkennbaren Gräben und Wälle der einstigen Burg Hermannstein weggeräumt und das Gelände eingeebnet.

Hinweisschilder auf die Burgreste wurden offenbar wissentlich ignoriert. Gegen die bewusste Zerstörung des geschützten Bodendenkmals im Ortsteil Schnepfental zugunsten eines Forstwegs gibt es nun Proteste in der Bevölkerung.

Verantwortlich für das Abräumen der Relikte aus dem 12. Jahrhundert ist ein privater Waldbesitzer. Die Stadt hat die Arbeiten trotz des bestehenden Denkmalschutzes genehmigt.
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