Das NiederrheinTheater zieht in die Burg Brüggen

Tor zur Burg Brüggen. Foto: Sir Gawain / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: sodele / CC-BY-SA 2.0
Tor zur Burg Brüggen. Foto: Sir Gawain / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: sodele / CC-BY-SA 2.0

Die Burg Brüggen wird neue feste Spielstätte des „NiederrheinTheaters“. Zehn Jahre nach Gründung des Theaters ziehen die Schauspieler Verena Bill und Michael Koenen mit ihrem Team vom Schloss Dilborn (ebenfalls in Brüggen) in die Burg um. Das Niederrheinische Theaterfestival sowie alle weiteren Aufführungen des „NiederrheinTheaters“ werden ab 2018 in der Burg Brüggen stattfinden.

„Die Burg entwickelt sich damit zur gemeinschaftlichen Bühne für Theater, Kunst, Musik und Museum und zum Zentrum für vielfältige Kulturveranstaltungen“, heißt es in einer Mitteilung des Theaters.

„Wir freuen uns riesig und fühlen uns geehrt, dass die ehrwürdige Burg Brüggen künftig als Schauspielhaus des ,NiederrheinTheaters‘ mitten im Herzen der Stadt fungieren wird.
Die Entscheidung, ist für uns die Krönung der langjährigen, vertrauensvollen Kooperation und Verbundenheit mit der Burggemeinde Brüggen und dem Kreis Viersen“, erklärt Theater-Gründerin Verena Bill.
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Skelette unter Ställen von Burg Heinfels gefunden


Ausgrabung von Gräbern im Bereich der Burg Heinfels / Foto: Screenshot YouTube
Ausgrabung von Gräbern im Bereich der Burg Heinfels / Foto: Screenshot YouTube / Foto oben: Peter Leiter / CC-BY-SA 3.0

Die Burg Heinfels in Osttirol ist zum Teil auf einem frühmittelalterlichen Friedhof angelegt worden. Bei einer Grabung im Bereich der ehemaligen Stallungen der Burg stießen Archäologen jetzt auf das Gräberfeld. Zwölf Gräber wurden freigelegt.

Das ORF spricht von einem Sensationsfund. Die Toten, darunter ein Kind, sind ohne Beigaben und in Demutshaltung bestattet. Das deutet auf Begräbnisse in frühmittelalterlicher Zeit hin. Zum Teil fehlen Schädel oder sind durch frühere Bauarbeiten eingedrückt.

Eine Befestigung gehörte dort seit dem 7. Jahrhundert den bayerischen Herzögen. Der Friedhof könnte entsprechend älter sein. Die Burg wurde erstmals 1239 erwähnt.
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Wambolt’sches Schloss in Groß-Umstadt wird restauriert

Wambolt'sches Schloss in Groß-Umstadt © Deutsche Stiftung Denkmlalschutz / Gehrmann
Foto (und Foto oben): Wambolt’sches Schloss in Groß-Umstadt © Deutsche Stiftung Denkmlalschutz / Gehrmann

Das Wambolt’sche Schloss in Groß-Umstadt wird wieder herausgeputzt. In diesen Tagen wurde der erste Bauabschnitt der Sanierung beendet. Die Restaurierung der Außenhülle des Nord- und Westflügels ist damit abgeschlossen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt den Schlossherrn, den Groß-Umstädter Unternehmer Achim Karn bei dem Projekt. Die Stiftung hat für die Restaurierung der Fassaden des Renaisscance-Schlosses in diesem Jahr 170.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Schloss soll künftig Gewerbe und Gastronomie beherbergen

Der Bau befindet sich am Rand des sehenswerten historischen Ortskerns von Groß-Umstadt im hessischen Teil des Odenwalds. Die 1036 erstmals erwähnte Anlage steht an der westlichen Altstadtmauer. Das hier stehende befestigte Gebäude fiel 1430 durch Heirat an die Freiherren Wambolt von Umstadt, die ihn zu ihrem Stammsitz machten.
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Düsseldorfer Schloss Kalkum für 1 Euro zu verkaufen

Schloss Kalkum steht zum Verkauf: Die  Brücke zum Eingang / Fotos: Burgerbe.de
Schloss Kalkum steht zum Verkauf: Die Brücke zum Eingang / Fotos: Burgerbe.de

Das Land NRW bietet das Düsseldorfer Schloss Kalkum für einen Euro per Bieterverfahren zum Kauf an. Wer diesen Betrag bietet, könnte allerdings Pech haben: Am Ende bekommt der Bieter mit dem höchsten Gebot den Zuschlag. Die historische Denkmalimmobilie im noblen Norden der Landeshauptstadt mit ihrem großzügigen Park ist Millionen wert.

„Der angegebene Kaufpreis in Höhe EUR 1,00 ist technisch bedingt“, teilt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW mit, in dessen Zuständigkeit der Verkauf fällt. Hintergrund ist, dass das Verkaufsportal Imoscout24 keinen „Preis auf Anfrage“ zulässt, sondern automatisch mindestens einen Euro angibt. Potentielle Käufer haben bis zum 16. Februar 2018 Zeit, ihr Gebot abzugeben.

Das Land könnte sich künftige Nutzungen des Wasserschlosses vom Anfang des 19. Jahrhunderts als Hotel, Wohnanlage oder Kultur-/ Kreativzentrum vorstellen. Am liebsten wäre dem Land eine „gemischte Nutzung“. Was auch immer passiert muss mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden.
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Schloss Sondershausen: Einsturzgefahr im Nordflügel

Luftbild des Schlosskomlexes / Foto: gemeinfrei
Luftbild des Schlosskomplexes. Der gesperrte Nordflügel ist links im Bild unterhalb des Schlossturms / Foto: gemeinfrei

Schlechte Nachrichten von Schloss Sondershausen. Die Schäden im Mauerwerk des Nordflügels aus der Mitte des 16. Jahrhunderts sind wesentlich gravierender als bislang bekannt. Auch Holzdecken in dem Trakt sind offenbar nicht mehr tragfähig.

Der Nordflügel ist nun wegen Einsturzgefahr gesperrt. Das Liebhabertheater, die Schlosskapelle und die Tapisserie dürfen nicht mehr betreten werden. Auch das Depot des Museums und die Werkstatt der Restauratorin befinden sich in dem gefährdeten Gebäudeteil. Das meldet die Thüringer Allgemeine.

Das hat zur Folge, dass das Museumsdepot in Kürze ausgeräumt werden muss. Es darf zurzeit nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden. Das genaue Ausmaß der Schäden steht noch nicht fest. Das schadhafte Mauerwerk ist seit Jahren bereits durch Metallanker gesichert.
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