Schloss Reinhardsbrunn: Thüringen beschließt Enteignung

Die Kapelle von Schloss Reinhardsbrunn / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0
Die Kapelle von Schloss Reinhardsbrunn / Foto (und auch Foto oben): Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0

Die thüringische Landesregierung legt sich mit Russland an. Das Kabinett hat die seit langem diskutierte Enteignung des „Problemschlosses“ Reinhardsbrunn beschlossen. Die verfallende Denkmalimmobilie gehört einem in London lebenden Russen. Eine Reaktion aus Moskau liegt noch nicht vor. Beide Länder haben glücklicherweise keine gemeinsame Grenze.

Die Thüringer Denkmalbehörden werfen dem Eigentümer vor, die historische Schlossanlage seit Jahren verkommen zu lassen. Land und Kreis Gotha sahen sich zu Notsicherungen gezwungen.

Der Eigentümer ist verpflichtet, die dafür anfallenden Kosten zu übernehmen. Von 60.000 aufgewendeten Euro erstattete er allerdings laut Thüringer Allgemeine lediglich 33.000.
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Tunnel-Bauarbeiten beschädigen Burg Harburg

Das Tor zur Burg Harburg / Fotos: Burgerbe.de
Das Tor zur Burg Harburg / Fotos: Burgerbe.de

Unterhalb der Burg Harburg in Schwaben erstreckte sich 2015 für sechs Monate eine großangelegte Baustelle: Für 6,1 Millionen Euro ließ der Bund die beiden Harburger Tunnel der B25 erneuern.

Nun zeigt sich: Das Bauprojekt 30 Meter unter des Harburger Wahrzeichens brachte nicht nur Staus und Umleitungen, sondern beschädigte auch die historische Burganlage. Das meldet die Augsburger Allgemeine.

In der zum Burgkomplex gehörenden Schlosskirche St. Michael fiel danach der Stuck „in faustgroßen Brocken“ von der Decke. In den Wänden von Kirche und Burg hätten sich Risse gebildet.
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MDR: Sanierungsgelder nur für Spielshow-Gewinner

Der Eingang zu Schloss Blankenburg / Foto: Public Domain
Auch die Schlossstadt Blankenburg schickt ein Team ins Rennen / Foto: Public Domain / Foto oben: Blick über die Felder auf Schloss Hohenerxleben / Foto: Wikipedia / Meleagros / CC-BY-SA 3.0

Reihenweise brauchen Schlösser in Mitteldeutschland dringend Geld für Sanierungen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz leistet hier häufig vorbildliche Hilfe.

Doch nun will die Stiftung 400.000 Euro Fördergeld erstmals nur an Schlösser ausschütten, die bei einem „Spaß-Wettkampf“ vor laufenden Kameras vordere Plätze belegen. Die Idee dazu stammt vom MDR Fernsehen.

Eigentlich ist der Zug der Castingshows schon längst abgefahren. Donald Trump sucht keine Gehilfen mehr, die sich öffentlich zum Affen machen, und von den magersüchtigen Schreckgestalten bei „Germanys next Top-Model“ hört man auch eher wenig.
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Die schönsten Schlösser in Schleswig-Holstein

Das Schloss vor Husum, eines der wenigen Schlösser nahe der Nordsee in Schleswig-Holstein Foto: Wikipedia / PodracerHH / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Bunte Nordlichter / CC-BY-SA 2.0 / Foto oben:
Das Schloss vor Husum, eines der wenigen Schlösser nahe der Nordseeküste in Schleswig-Holstein / Foto: Wikipedia / PodracerHH / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben (Schloss Gottorf): Wikipedia / Bunte Nordlichter / CC-BY-SA 2.0

Schleswig-Holstein in der frühen Neuzeit: Das war ein Flickenteppich kleiner und mittlerer Herrschaften. Da gab es die Herzogtümer Schleswig-Holstein-Gottorf, Schleswig-Holstein-Hadersleben und Schleswig-Holstein-Sonderburg und die Grafschaft Rantzau – und in Lübeck herrschten nicht ganz unwichtige Erzbischöfe.

Über allem stand von 1460 und noch bis in Jahr 1864 der König von Dänemark als Herzog der beiden Herzogtümer Schleswig und Holstein. Wobei Holstein rechtlich nicht zu Dänemark, sondern zum Heiligen Römischen Reich gehörte. Alles klar?
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Schloss Königsbrück: Versteigerung soll 598.000 Euro bringen

Im Auktionskatalog ist für Schloss Königsbrück bei Dresden eine Doppelseite reserviert. Bild Screenshot Katalog
Im Auktionskatalog ist für Schloss Königsbrück bei Dresden eine Doppelseite reserviert. Bild Screenshot Katalog / Foto oben: Wikipedia / Paulis / CC-BY-SA 3.0

Das seit 2001 leer stehende sächsische Schloss Königsbrück soll am 30. August 2016 in Dresden versteigert werden. Das Mindestgebot liegt bei 598.000 Euro. Das teilt die Sächsische Grundstücksauktionen AG mit.

Das Schloss in der Königsbrücker Altstadt, 25 Kilometer nördlich von Dresden, befindet sich in Privatbesitz. Es macht zurzeit hauptsächlich durch gelegentliche Vandalismus-Schäden Schlagzeilen.

Den Käufer erwartet ein Schloss auf einer Anhöhe im Ortskern mit 1900 Quadratmetern Nutzfläche. In den Torhäusern befinden sich 14 Wohnungen mit zusammen 1200 Quadratmetern Fläche.
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