Schloss Kuckuckstein hat neue Besitzer

Mehrfach kommt der Bergfried von Schloss Kuckuckstein als Kulisse mit ins Bild. Foto: Wikipedia / Norbert Kaiser / CC-BY-SA 3.0
Der Bergfried von Schloss Kuckuckstein / Foto: Wikipedia / Norbert Kaiser / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Liesel / CC-BY-SA 3.0

Die neuen Besitzer von Schloss Kuckuckstein im sächsischen Liebstadt heißen Susanne und Jens Höhnel von der Natur-Romantik GmbH. Wie viel sie für das zuvor kurzeitig wieder städtische Schloss bezahlt haben, ist nicht öffentlich bekannt.

Bis zum Mai 2018 hatte das Schloss zwölf Jahre lang dem österreichischen Unternehmensberater Ralph Neunteufel gehört. Es ist öffentlich nicht zugänglich.

Neunteufel hatte sich nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit der Stadtverwaltung im Frühjahr darauf geeinigt, das Schloss an die Kommune zurückzugeben und ist ausgezogen. Das meldet die Sächsische Zeitung.
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Burg Waldenstein steht für 2,2 Millionen zum Verkauf

Burg Waldenstein: Buckelquader prägen das Bild / Foto: Wikipedia / Harke / CC-BY-SA 4.0 / Bild oben: Svreenshot Youtube aus dem Video von Königskinder Immobilien, Stuttgart
Burg Waldenstein: Buckelsteinquader prägen das Bild / Foto: Wikipedia / Harke / CC-BY-SA 4.0 / Bild oben: Svreenshot Youtube aus dem Video von Königskinder Immobilien, Stuttgart

Mitten im Ländle ist Burg Waldenstein mitsamt Hotel und Restaurant, Biergarten, Gästezimmern und Nebengebäuden zu verkaufen. 2,2 Millionen Euro soll das 6000 Quadratmeter große Burggelände auf einer Anhöhe des Schwäbischen Waldes kosten. 40.000 Quadratmeter Wald und Wiese gibt’s dazu.

Der denkmalgeschützte Burgkomplex liegt in Rudersberg, etwa 35 Kilometer nordöstlich von Stuttgart. Mittelalterlich sind hoer allerdings nur noch Reste der einstigen Burgmauer aus Buckelsteinquadern.

Burgherr Reinhard Göppel möchte mit 47 Jahren und dem Erlös aus dem Verkauf etwas Neues anfangen. Das erzählte er den Stuttgarter Nachrichten.
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Schloss Wahn: Schlossherren verhindern Erdogan-Besuch

Präsident Erdogan ist auf Schloss Wahn unerwünscht / Foto: gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia / Duhon / CC-BY-SA 3.0
Präsident Erdogan ist auf Schloss Wahn unerwünscht / Foto: gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia / Duhon / CC-BY-SA 3.0

Der Deutschland-Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hatte so seine Tücken. Ein Treffen von Erdogan mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auf Schloss Wahn in Köln fiel im letzten Moment aus.

Die Eigentümerfamilie wehrte sich vor Gericht erfolgreich gegen die Visite von Erdogan im Schloss.

Die Universität Köln, die Räume des Schlosses nutzt, habe die Eigentümer nicht über den Besuch informiert, argumentierten die Besitzer. Laut Spiegel-Online lehnte die Eigentümerfamilie den Empfang Erdogans aus politischer Überzeugung ab.

Das ist insofern interessant, da ein prominentes Familienmitglied, das auf Schloss Wahn begraben liegt, Erfahrung damit hat, gegenüber autoritären Herrschern Rückgrat zu bewahren…
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Klage: Preußen-Prinz will Burg Rheinfels zurück

Das profitable Schlosshotel auf dem Gelände der Burg Rheinstein / Fotos: Burgerbe.de
Das profitable Schlosshotel auf dem Gelände der Burg Rheinfels / Fotos: Burgerbe.de

Wem gehört Burg Rheinfels an der Loreley? 94 Jahre nach der Übernahme der Burg durch die Stadt St. Goar beansprucht nun die Familie Hohenzollern die Burg – aufgrund eines Grundbucheintrags von 1924. Das berichtet die Rhein-Zeitung.

Danach klagt der Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen, auf Rückübertragung einer der einst größten Barockfestungen Europas.

Die Stadt St. Goar und das Land Rheinland-Pfalz haben inzwischen Millionen in den Erhalt der Anlage und ihre touristische Erschließung investiert.

Ordentlich Profit wirft in erster Linie das Romantik Schloss Rheinfels auf dem Burggelände ab. Der Hotelchef hat nach Bekanntwerden der Klage des Preußen-Prinzen (der Adelige klagt gegen Rheinland-Pfalz und das Hotel) erstmal die Investitionen ins Haus gestoppt, schreibt die dpa.
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Römischer Goldschatz in Como gefunden

Die Uferpromenade von Como / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Italienisches Kulturerbe-Ministerium
Die Uferpromenade von Como / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Italienisches Kulturministerium

1500 Jahre lang lagen rund 300 römische Goldmünzen in einem Krug im norditalienischen Como. Zuletzt unter dem Kellerboden eines 1870 gebauten Theaters und späteren Kinos.

Bei Ausgrabungen in dem zum Abriss freigegebenen ehemaligen Cressoni Theater haben Arbeiter den Münzschatz in der vergangenen Woche entdeckt.

Er wurde wohl in den turbulenten Jahren des Untergangs des Imperiums versteckt, als das zur Festung ausgebaute Como immer wieder von durchziehenden germanischen Truppen bedroht wurde.
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